Führungserfolg ist kein One-Night-Stand

Die Emanzipation der Kommunikation

Warum ich diesen Beitrag mit “Emanzipation” überschrieben habe und was das mit Kommunikation zu tun hat? Lest hier eine etwas andere Geschichte zur Kommunikation.

Heute wäre sie mit nur 56 Jahren noch immer jung. Heute hat sie, die wundervollste Prinzessin ever, ihren 20. Todestag. Lady Di starb mit nur 36 Jahren bei einem schrecklichen Autounfall in Paris. Die Geschichte kennt ihr ja. Und dass sie viel zu früh von uns gegangen ist, seht ihr vielleicht auch so.

Dabei fing sie doch gerade erst an, ihr zweites Leben zu leben. Die Scheidung von Charles war beinahe auf den Tag genau ein Jahr her. Mit ihrem neuen Freund Dodi als krassen Gegensatz zum Prinzen zeigte sie sich öffentlich und sie hegte einen Lifestyle, der zeigte: Schaut her, ich bin endlich frei! Nach jahrelangem Kampf hinter der Palastmauern hatte sie sich all das sowas von verdient! Eine tragische Geschichte, wenn wir uns die kalten Mauern hinter dem glitzernden Vorhang vorstellen…

Die Frau als Werkzeug

Schaut man sich die “Geschichte” von uns Frauen an, fällt schnell auf, dass wir nie was zu sagen hatten. Man(n) hat uns förmlich den Mund verboten. Beispielsweise entwickelte sich das Wahlrecht für Frauen – beginnend am Ende des 19. Jahrhunderts – sehr, sehr schleppend. Ich habe eine interessante Auflistung in der FAZ dazu gefunden. Es gab dann zwar das Wahlrecht für Frauen, aber wir konnten es nicht ausleben.

Kundenstimmen-300x300 Die Emanzipation der Kommunikation

Die Frau als Werkzeug?

Wir wurden lange Zeit in unserer eigenen Kommunikation unterdrückt, mussten für Kinder und Mann da sein und hatten gefälligst den Mund zu halten. Eheliche Pflichten – ja es war eine PFLICHT, mit dem Ehemann regelmäßig ins Bett zu steigen – standen über alles. Und was haben “wir” Frauen gemacht? Wir haben dieses und alles über uns ergehen lassen, weil wir abhängig waren. So sehr abhängig von einem Mann, dass wir ohne ihn nicht im Stande waren, zu leben. Das war klug zu damaligen Zeiten, bauten sich die Frauen doch hinter der “Ja und Amen-Fassade” ihr eigenes Netzwerk auf, das fantastisch funktionierte (so steht es jedenfalls geschrieben).

Ok, die Abhängigkeit zu Männern gibt es noch immer überall auf der Welt. Doch wir haben uns frei gestrampelt, sind freier denn je – zumindest kann ich für unser freiheitliches Europa und vor allem für Deutschland sprechen. Meine Generation kann sich nicht mehr vorstellen, wie es damals war. Wir würden  auf gar keinen Fall diese Zustände mehr zulassen.

Kommunikation auf Abwegen

Soo schnell lassen wir uns nicht mehr den Mund verbieten! Und wenn dann doch mal jemand kommt und es versucht, dann machen wir deutlich, dass diese elenden Zeiten vorbei sind. Diana hatte es vor über 20 Jahren leider nicht so leicht. Sie musste sich fügen, sich einordnen und dermaßen fremdbestimmen lassen. So sehr, dass sie krank wurde. Sie litt jahrelang unter Bulimie, gaukelte ihren Kindern vor, dass sie ordentlich isst, denn sie wollte ihnen ein gesundes Essverhalten beibringen. Nur bei ihrem Butler konnte sie die verletzliche Diana Spencer sein. Sie kämpfte jahrelang um die Liebe zu Charles, doch der hatte nur Augen für Camilla. Und so weiter, und so fort… Die Geschichte kennt ihr.

kommunikation-neu-300x168 Die Emanzipation der Kommunikation

Die Schlösser sprengen

Worauf ich hinaus will ist:

Sie selbst hatte keine Chance. Für sie WURDE kommuniziert. WAS sie sagte, war streng protokolliert. Ausrutscher DURFTE es einfach nicht geben. Dabei war sie wohl eine extrem lustige und fröhliche Person! Das habe ich letztens in der Doku gesehen, in der ihre Söhne Harry und William das erste Mal über ihre Mutter sprachen. Es war herzzerreißend – es war wunderschön, in diesen Erinnerungen zu schwelgen. Ich musste mir tatsächlich auch ein Tränchen verdrücken.

Die Zukunft? Gewiss!

Diana hätte ganz sicher so viel zu sagen gehabt, nachdem sie die Vorhängeschlösser der Palasttüren gesprengt hatte. Das britische Königshaus hat daraus gelernt: Man schaue sich nur die Historie seitdem an. Mit Prinzessin Catherine und der Model-Freundin von Harry sind “Normalos” eingezogen und rocken den Laden. Auch so scheint sich die Krone in ganz Europa geöffnet zu haben. Überall – ob das Schweden, Holland oder Spanien ist – junge, coole Adelsfamilien, die den Mund aufmachen (DÜRFEN)! Die als Vorbilder für junge Frauen agieren und die etwas zu sagen haben. Sie lassen hoffentlich nicht mehr zu, dass ihnen und uns jemals wieder der Mund verboten wird.

Denn ohne Kommunikation ist alles nichts! Und Kommunikation ist alles!

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