Geh Deinen Weg als Führungsfrau

So wirst Du die Führungsfrau, die Du sein willst – mit Deinen ureigenen Führungsskills

Es bedarf einer Reihe ganz kleiner eigentlich logischer Führungsskills, mit denen DU als Führungsfrau DEN Unterschied machen kannst. Dennoch: Chefin zu sein ist nicht leicht – ich weiß das, da ich selbst ganz unterschiedliche Führungspositionen erleben durfte.

Bitte lies diesen Beitrag bis zu Ende! Am Schluss gebe ich Dir wertvolle Impulse für Deinen Weg als Führungsfrau. Lesezeit ca. 3 Minuten.

Das Dilemma einer Führungsfrau

Wenn Du Dich einmal in den Führungsetagen der Unternehmen umschaust – vor allem in den großen Firmen – fallen Dir vielleicht einige Dinge auf, die bei genauerem Reinspüren und Hinschauen etwas seltsam erscheinen.

Im Laufe meiner spannenden und lehrreichen Zeit in Unternehmen und Organisationen, habe ich eigene Thesen über das Führungsverhalten von Menschen aufgestellt. Zwei zum heutigen Thema passende Thesen möchte ich gern mit Dir teilen. Das heißt natürlich nicht, dass Du sie auch so siehst. Sie gelten auch nicht pauschal für jede Frau – das sollte selbstverständlich sein.

Meine Thesen spiegeln jedoch ein Bild wider, wie viele Frauen in deutschen Chefetagen ums „berufliche (Über-) Leben“ kämpfen – jeden Tag aufs Neue.

Muss das so sein oder geht das auch anders?

Es gibt noch immer viel zu wenig Frauen da oben.

Das ist nichts Neues, aber ich werde nicht müde, auf diesen Missstand hinzuweisen. Was aus meiner Sicht viel zu wenig diskutiert wird sind folgende Fragen:

  • Wollen alle Frauen, die Führung übernehmen, tatsächlich diesen Job ausfüllen?
  • Was treibt sie an, warum streben sie nach der Führungsetage? Welche Motive haben sie?
  • Was sind sie bereit, zu investieren?

Die Reflexion dieser Fragen und deren Beantwortung ist für Führungsfrauen von entscheidender Bedeutung. Denn vergiss nicht: Es gibt die Quote. Sie ist nicht wegzudiskutieren – und ich bin absolut kein Freund dieses Kontrukts, das aus meiner Sicht eben nicht dafür sorgt, dass Top-Frauen, die es wirklich wollen und können, in Führungsverantwortung gehen.

Meine Beobachtung ist eher, dass genau diese Quote dazu führt, Frauen einerseits Führung erst einmal zu ermöglichen – was schon mal super gut ist. Andererseits macht die Quote den meisten Führungsfrauen auch enorm Druck.

  • Sie wissen, dass sie zu liefern haben.
  • Sie wissen, dass sie ihren Job so richtig richtig gut und noch viel besser machen müssen.
  • Sie wissen, dass sie weit mehr investieren müssen, als manch männlicher Kollege.
  • Und sie wissen, dass sie zwei bis drei Schippen drauflegen müssen, um als Führungsfrau respektiert und gehört zu werden.
  • Sie wissen auch: Scheitern sie in der Führungsetage aus welchen nachvollziehbaren Gründen auch immer, scheitern in der Öffentlichkeit gleich alle Frauen nach dem Motto: Seht ihr, das war doch klar.

Natürlichkeit wird gegen Anzug, Fremdbestimmung und Anpassung getauscht.

Viele der Frauen, die es bis in die Vorstands- und Führungsetagen schaffen, eignen sich im Laufe der Zeit ein für sie unnatürliches Verhalten an – so ist zumindest meine Wahrnehmung nach über 20 Jahren Sozialisation in Wirtschafts- und Wissenschaftseinrichtungen:

Sie werden plötzlich unnahbarer, distanzierter zu ihren Mitarbeitern, unsympathischer, härter, treten weniger fraulich auf in ihren dunklen Hosenanzügen oder sie verkörpern genau das Gegenteil mit zuuu kurzem Rock, zu viel Schminke, zu viel Weiblichkeit nach dem Motto: Seht her, ich bin eine Frau und habe es bis ganz nach oben geschafft! Vor allem aber passen sie sich an –> nach oben hin, parken ihre eigentlichen Stärken und charakterliche Einzigartigkeit vor der Türe des Unternehmens und schlüpfen in den engen und strengen Anzug des klassischen und typischen Chefs einer Firma. Sie wollen immer weniger auffallen, bloß nichts falsch machen. Denn nun haben sie es ja geschafft und wollen auf jeden Fall den Job so machen, wie er von ihnen erwartet wird. GENAU – wie er ERWARTET wird.

Das möchte ich natürlich nicht pauschalisieren. Meine Erfahrung sowohl als langjährige Mitarbeiterin in Unternehmen und Organisationen, als Führungskraft und als Coach für Führungsfrauen sprechen jedoch eine deutliche Sprache.

Wie kommst Du erst gar nicht in die Situation, Dich so arg anzupassen?

Überlege Dir doch mal folgendes:

WER genau erwartet von Dir, dass Du Dich anpasst nach oben hin?

  • Du hast doch diesen Posten angenommen, um etwas zu bewegen, einen Unterschied zu machen, die Firma voranzubringen? Oder etwa nicht?
  • Wo bleibt denn da plötzlich Dein Elan, diese Visionen umzusetzen?
  • Wer zwängt Dich in dieses Korsett, in diesen komischen Anzug, den alle dort oben tragen?

Darf ich eine Vermutung anstellen?

DU GANZ ALLEIN!

Denke einen Augenblick darüber nach und Du wirst einige Dinge hinterfragen.

Ich mache Dir einen Vorschlag:

Wie wäre es, wenn Du genau dort anfängst: Bei Dir und Deinen Glaubenssätzen?

Bedenke: Du bist nicht auf dieser Welt, um die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen!

Wenn Du aber genau dafür den Job angetreten hast, dann ist alles in Ordnung, dann besteht eine sehr große Chance, dass Du auch erfüllt bist.

WIE willst Du sein als Führungsfrau?

Spannend ist die Frage, wieviele Frauen es gibt, die von sich aus den Antrieb, den Elan, die Vision haben als Führungsfrau etwas zu bewegen. Sehr, sehr viele!! Sie brennen für die Position nicht etwa, weil es „da oben“ mehr Kohle gibt. Nicht, weil sie dann am längeren Hebel sitzen und Machtspielchen spielen möchten.

Nein – sondern weil sie wirklich etwas bewegen möchten.

  • Wieviele davon wird es wohl geben?
  • Wieviele halten durch, so zu sein, wie sie sind?
  • Wieviele können die starren Grenzen eines Unternehmens überwinden und für ihre eigenen Ziele einstehen und damit die Firma voranbringen?

Diese Frauen müssen sichtbarer werden – als Vorbilder, die glücklich mit den Entscheidungen sind, die sie beruflich getroffen haben! Denn sie sind authentisch in dem, was sie tun! Ich kenne einige von ihnen und finde es großartig, wie sie ihren Job machen. Nicht abartig kräftezehrend. Nicht gewillt, 80 Stunden und mehr zu arbeiten.

Vorbild-e1512655226938 So wirst Du die Führungsfrau, die Du sein willst - mit Deinen ureigenen Führungsskills

Be yourself

Diese Frauen erfüllen ihre Führungsposition mit Leidenschaft! Und das zahlt aufs Unternehmen ein, auf die Mitarbeiter, auf die Finanzen – ja sogar auf den Nachwuchs, da sie Vorbildcharakter haben. Diese Frauen opfern sicherlich sehr viel für die Karriere. Was sie jedoch nicht gewillt sind zu opfern ist ihre Persönlichkeit. Ihre ganz eigene Art zu sein, zu leben, zu führen.

So zu sein ist vor allem eines: Anstrengend. Es ist oft ein Kämpfen gegen Windmühlen. Aber es gibt sie, diese Frauen und sie werden mit der Zeit sichtbar, eben weil sie einen Unterschied machen. Mit einem langen Atem und einem großen Vertrauen in sich selbst und ihren Fähigkeiten ist das machbar. Es dauert zwar eine kleine Zeit, bis sie angekommen sind. Aber dann können sie aufatmen und „in Ruhe“ Führungsfrau sein, wie sie es sich vorgestellt und gewünscht haben.

Willst auch Du zu dieser Kategorie Führungsfrau gehören, dann streife den dunkeln Anzug ab und mach Dich auf den Weg.

So wirst Du die Führungsfrau, die Du schon immer sein wolltest

Meine große Vision und mein Herzensanliegen ist es, Dir und jede andere Führungsfrau darin zu unterstützen, eine glückliche, erfüllte und (halbwegs) relaxte Chefin zu sein oder zu werden.

Ich kann Dich dabei nur begleiten, Dir den Weg ausleuchten, den Du am Ende gehen musst.

Ich kann da sein für Dich, Deine Anliegen, Deine Herausforderungen.

Zuversicht-e1507711034738 So wirst Du die Führungsfrau, die Du sein willst - mit Deinen ureigenen Führungsskills

Zuversicht

Wie Du diesen Weg beschreitest, liegt in Deiner Freiheit, in Deinem Herzen. Schalte den Verstand hin und wieder aus und höre wirklich mal in Dich rein. Die obigen und noch viele andere Fragen können Dir dabei helfen, Klarheit zu erlangen. Der Kopf ist da manchmal im Weg.

Mitgeben kann ich Dir nur den Impuls:

Fange bei Dir an und nur bei Dir! Lasse die äußeren Umstände, die vielen rationalen Bedenken etwas in den Hintergrund treten und gleiche sie ab mit Deinem Herzen, Deinem Gefühl. Denn diese beiden werden Dich leiten und Dir Deine Fragen beantworten.

Wichtig ist dabei, dass Du absolut ehrlich zu Dir bist und Du Dir nichts vormachst. Klar, wir wissen alle, dass die Wahrheit schmerzt, aber sie führt Dich zu einem glücklichen und erfüllten Leben als Führungsfrau. Das verspreche ich Dir!

Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück beim Finden Deiner Stärken, Deiner Führungspersönlichkeit und Deiner inneren berufliche Erfüllung…

 

 

 

 

 

, ,
Vorheriger Beitrag
Meditation als Erfolgsstrategie für Führungsfrauen
Nächster Beitrag
Erfolgsroutinen: Erfolgreiche Menschen pflegen Routinen und Rituale

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü