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Herausforderungen der Geschäftskommunikation – Gesprächstaktik

Die Geschäftskommunikation ist stets eine Herausforderung und nicht selten fühlt sie sich an wie eine Baustelle. Und weißt Du was? Das ist auch gut so! Denn es gibt immer was zu tun und wir sollten täglich an unserer Kommunikation arbeiten.

Private Kommunikation versus Geschäftskommunikation

Es gibt wie so oft im Leben kein richtig oder falsch. Viel mehr hängt die Art und Weise der Kommunikation von der Situation, den Umständen und den Zielen ab, die Du damit verfolgst.

Hier kommt das große ABER:

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen privater und geschäftlicher Kommunikation. Natürlich kannst Du im Privatbereich auch ordentlich Minuspunkte sammeln, wenn Du „unangemessen“ kommunizierst. Dennoch behaupte ich, dass Du Dir in der privaten Kommunikation nicht ganz sooo sehr Deinen Ruf ruinieren kannst. Du kannst mehr ausbügeln, als im Geschäftsbereich.

Netzwerken-Titelbild-e1489947163466-antique-300x300 Herausforderungen der Geschäftskommunikation - GesprächstaktikHier ist es so, dass Du oft nur diesen ersten Eindruck hast. Der muss (je nach Situation) sitzen. Daher sollte Deine Kommunikation wohl überlegt sein.

Doch worauf kommt es in der Geschäftskommunikation an?

In der Geschäftskommunikation gibt es einige „unsichtbare“ Kodizes, die Dir sicher nicht unbekannt sind. Aus meiner Sicht kommt es vor allem auf folgende Punkte an, mit denen Du bei Dir selbst bleiben und Deine Ziele durchsetzen kannst:

  • Situativ korrektes Auftreten: Passe Dich der Situation an.
  • Authentizität: Bleibe so gut es geht Du selbst – trotz der vielleicht gefühlt künstlichen Situation.
  • Offenheit und Klarheit: Argumentiere glasklar und lasse keinen Raum für Missverständnisse.
  • Respekt: Egal, wer vor Dir sitzt und welche Vorurteile Du gegen die Person hegst – bleibe professionell!

Zusammengefasst:

Sei Dir bewusst, in welcher Situation Du Dich befindest!

  • Das kann das regelmäßige Jour Fixe mit dem Chef sein, das turnusmäßige jährliche Mitarbeitergespräch, der Vortrag vor dem Team, das Bekanntgeben von Neuigkeiten, das Durchboxen Deiner Gehaltsvorstellungen, das Eröffnen einer Veranstaltung usw. Es gibt unzählige Situationen – jede einzelne bedarf einer anderen kommunikativen Herangehensweise.

Sei Dir Deiner Ziele bewusst!

  • Hast DU die Gesprächssituation oder das Gespräch eingefordert? Wurdest DU einbestellt? Wer gibt den Ton an? Von wem kam die Initiative?
  • Wer ist Dein Gegenüber? Wie sehr „darfst“ und „sollst“ Du Du selbst sein?
  • Was willst Du mit dem Gespräch erreichen? Hast Du Dich gut vorbereitet oder gehst Du locker ins Gespräch? Welche Taktik und Strategie sind der Situation angemessen?

Je stärker Dein Ziel, desto mehr solltest Du Dir über Deinen „Auftritt“ im Vorfeld Gedanken machen. Schließlich gehst Du in die Situation, in das Gespräch, mit einer starken Absicht.

Lerne, Dich vernünftig auszudrücken und vermeide Unsicherheiten!

  • Sage klar und deutlich, was Du mit diesem Gespräch erreichen möchtest. Ohne Umschweife, ohne „Gelaber“.
  • Vermeide Füllworte wie „eigentlich, vielleicht“ etc.
  • Vermeide den Konjunktiv, nutze starke Verben.
  • Lass Dir Zeit, rede nicht so hektisch und halte inne, sobald Du Deine Argumente hervorgebracht hast. Überlasse Deinem Gegenüber das Wort – dazu gehört es, Gesprächspausen auszuhalten.

Nimm Distanz ein!

  • Vorurteile gegenüber der Person, die Dir gegenüber sitzt, lässt Du unbedingt vor der Tür!
  • Bedenke, dass jeder „seine eigene Wahrheit“, seine eigenen Vorstellungen, seinen eigenen Lebensbereich hat.
  • Sei neutral und verhalte Dich auf jeden Fall professionell.

Alles eine Sache der Einstellung

Also arbeite täglich an Dir und Deiner Kommunikation. Das ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage des Bewusstseins und der Achtsamkeit. Justiere im Zweifel Deine eigene Einstellung zum Thema, zu Deinen Gesprächspartnern, zu Deiner eigenen Haltung. Du wirst sehen, das ist enorm bereichernd. Du wirst daran wachsen.

Mir helfen diese Dinge enorm! Vor allem fühle ich mich gut, wenn ich es schaffe, Distanz einzunehmen. Denn dann kann ich wirklich was bewirken: Die Menschen so sein lassen, wie sie sind und meine Kommunikation der entsprechenden Situation anpassen.

Vielleicht wendest Du die eine oder andere Taktik mal an. Erzähl mir davon!

Viel Erfolg und Freude auf der Reise!

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