Karriere-Killer Perfektionismus. Zehn Gründe, perfekt unperfekt zu sein

Wer alles kann, wird nie was werden.

Wie Du das Unperfekte annimmst, in Deinen Motivator umwandelst und feierst!

Die größte Herausforderung für Frauen sind wir selbst. Konkreter: Unser Geist, der uns allzu oft instruMENTALisiert, anstatt dass wir ihn proaktiv FÜR uns zu nutzen. 

Ich behaupte das mit sehr viel Empathie, Wohlwollen und der Liebe allen Frauen gegenüber. 

Wie komme ich dazu, das zu behaupten?

Schon mein ganzes 25-jähriges Berufsleben lang begleite ich Frauen auf ihrem Karriereweg. Selbst als ich noch angestellt war – vor allem als Frau in Führung in großen Unternehmen und Organisationen mit festen Strukturen – haben wir uns gegenseitig unterstützt, geholfen, sind an- und miteinander gewachsen. 

Nun bin ich schon lange selbständig, unterstütze und begleite Frauen, die vor allem führende Positionen inne haben oder selbst Unternehmerinnen sind. Die viel bewegen, verändern, kommunizieren, motivieren und inspirieren (müssen) – und dabei selbst oft auf der Strecke bleiben. Du kannst Dir vorstellen, dass sie täglich mit vielen Herausforderungen konfrontiert sind. Vor allem, wenn es um die eigene “innere Arbeit” geht. Ich ermutige sie, Selbstführung zu übernehmen, um andere Menschen solide führen zu können.

Über welche Herausforderungen reden wir?

Female-Leaders-Herausforderungen Karriere-Killer Perfektionismus. Zehn Gründe, perfekt unperfekt zu sein

Zoom doch mal rein in diese Wolke. Kommt Dir irgendwas davon bekannt vor?

PERFEKTIONISMUS killt Karrieren!

Die meisten Menschen streben nach Perfektion. Das danach Streben ist völlig in Ordnung. Vor allem wir Frauen jedoch wollen es auch sein: P.E.R.F.E.K.T. Das scheint die Evolution uns mitgegeben zu haben, weil wir uns früh in der “Men´s World” beweisen mussten.

Wir wollen perfekt sein:

In allem, was wir tun und am liebsten parallel.

Reflektion: Multitasking ist ein Mythos.

Mit unserer Arbeit sind wir erst “fertig”, wenn es 1000% perfekt ist.

Reflektion: Wann genau ist es denn 1000% perfekt?

Im “Familien-Management” – Kinder, Haushalt, Essen, Mann, Freunde.

Reflektion: Wer verlangt oder erwartet das alles von Dir?

Ohhhh, im Aussehen – das scheint noch immer eine große Rolle zu spielen.

Reflektion: Weil wir von anderen begehrt werden und als attraktiv gelten wollen? Weil wir unser wahres Sein verstecken wollen? Weil wir uns dann stärker, wohler, schöner fühlen und uns selbst mehr wertschätzen? Weil wir glauben, schöne Menschen haben die besseren Karriere-Chancen?

Pick Dir gern Deinen eigenen Grund zur Perfektion heraus oder ergänze für Dich. Ich bin mir sicher, da ist was dabei.

Wir sollten viel öfter hinterfragen, warum wir WIRKLICH so sehr nach Perfektion streben? Was könnte denn dahinter stehen? Die Antworten sind vielversprechend…

Ich habe eine kurze knackige HIGH PERFORMANCE COACHING SERIE entwickelt, die Dich von Deinem Perfektionswahn erlösen kann. Jeden Sonntag für eine effiziente Stunde.

Start am 28.2. bis 28.3.2021

KLICKE AUF DIE HIER UNTEN STEHENDE ZEILE FÜR MEHR INFOS UND ANMELDUNG.

HIER GEHT ES ZUR HIGH PERFORMANCE COACHING SERIE OHNE PERFEKTIONISMUS

Tychsen_Motiv_05_Strasse-9839-e1546788382796 Karriere-Killer Perfektionismus. Zehn Gründe, perfekt unperfekt zu sein

Warum streben wir nach Perfektion?

My own Story – Meine eigene Geschichte. 

Achtung: JETZT WIRD’S EHRLICH UND UNGESCHMINKT!

Ich gebe Dir ein Beispiel aus meinem Leben. 

OMG – Ich bin die geborene Perfektionistin, ausgestattet mit großem Ehrgeiz, Selbstzweifeln und höher-schneller-weiter-Attitude. 

Das ist großartig – einerseits, Meine Energie ist unendlich, ich bin enorm fokussiert, effizient und zielorientiert. Andererseits bin ich wie alle, ein Mensch mit begrenzten Kapazitäten, was ich im Laufe meines Erwachsenenlebens hart lernen musste.

Aufgewachsen als Mädchen in der Mitte von zwei Brüdern wollte ich immer was Besonderes sein. Das ist in einer großen Familie schwierig, denn alle sind und waren gleich besonders (heute weiß ich, dass das eine wundervolle und gerechte Erziehung war, die wir drei genießen durften). Meine Eltern hatten uns alle gleich doll lieb, wir hatten dieselben Freiheiten, niemand wurde bevorzugt.

DAS HAT MIR NICHT GEPASST!

(PS: Bis heute weiß ich nicht warum…)

Anstatt damals diese wundervolle Erziehung als solche dankend anzuerkennen, entwickelte ich als Kind ein smartes System, um herauszustechen. Ich veränderte mein Mindset, perfektionierte mein Verhalten, ließ meine Intelligenz und meinen Intellekt schnell wachsen durch Lesen, Lernen, Selbst-Coaching (das hieß damals natürlich noch nicht so), Sport und tägliches Schreiben. Ich lernte, aktiv zu beobachten und wurde eine kleine Analystin verschiedener Situationen, um dann mein Verhalten und Handeln entsprechend zu justieren. Ich lernte, Menschen zu lesen und zwischen den Zeilen zu verstehen, was nicht ausgesprochen wurde. Noch heute wundere ich mich, wozu Kinder fähig sind!

Und et voilá: Ich stach heraus! 

Doch glaub ja nicht, dass meine Strategie erfolgreich war!

Im Gegenteil – das hat meine Familie überhaupt nicht beeindruckt. Plötzlich war ich anders, als sie und schwupps hatte ich einen inneren Konflikt: Ich bildete mir ein, nicht mehr dazuzugehören. Denn fortan war ich die, die sowieso ihr eigenes Ding macht, um die sich niemand sorgen muss und die von der Familie nicht (mehr) verstanden wird (und umgekehrt), die niemanden braucht und ihren eigenen Kopf hat. BÄÄÄÄMMMM!

Tja, und dann?

Ich saß in der Zwickmühle. Mein Plan, die perfekte Tochter, Schwester, Schülerin und Freundin zu sein sein, ist nicht aufgegangen. Das war und ist wohl meine prägendste Erfahrung mit dem Perfektionismus, der sich seitdem durch mein Leben zieht.

Viele Kinder hätten sich vielleicht wieder zurück besonnen. Ich nicht! Nun erst recht – Du weißt ja, der eigene Kopf und so. Ich perfektionierte meinen Ansatz und war damit viele Jahre lang sehr erfolgreich – überhaupt nicht unglücklich. Ich war motiviert, inspiriert. Aber ja, auch ausgebrannt vom perfekten Streben nach – ja, wonach eigentlich??? Vielleicht war es das Besonders-Sein-Wollen. Das spielt heute aber keine Rolle mehr.

Meine learnings

Nun bin ich Mitte 40 und hadere nicht ein Stück mit meinem perfektionistischen Ansatz. Ich liebe das Streben danach immer noch. Jedoch bin ich heute weiser, weiß ihn klug und zielgerichtet einzusetzen und habe meine eigene Definition davon WANN ich gut genug bin und mein Bestes gegeben habe. Jeden Tag versuche ich, mein Best Self zu sein – wohlwollend, liebevoll, zuversichtlich. ICH definiere, wann ich mein Best Self bin und wann es gut genug ist. Das ist unglaublich befreiend und eine andere, gesunde Art des Perfektionismus. Wenn es das überhaupt noch ist.

Ich habe gelernt,

  • dass Perfektionismus ein Mythos und ein Produkt meines Geistes ist 
  • meinen Anspruch auf Perfektion zu umarmen – das tue ich heute noch. Denn er hat mich mit seinen Kumpels dem Ehrgeiz, der Zielorientierung und dem eigenen Kopf, in vielen Momenten meines Lebens enorm wachsen lassen – immer wieder über meine Komfortzone hinaus. Mutig!

Ich habe gelernt,

  • dass ICH allein definiere was perfekt ist, nicht jemand anderes! 
  • dass ICH festlege, wann es genug ist und das sind keine 1000 % mehr!
  • dass ich genau mit DIESER Strategie noch wesentlich erfolgreicher bin, als früher!

Ich habe gelernt, 

  • dass ich mit bewusst fokussiertem Energieeinsatz sehr viel mehr erreichen kann, als ständig mit Vollgas durch die Welt zu toben
  • meine Stärken zu erkennen, mich auf sie zu verlassen und mit einer pikanten Prise Ungewissheit, Risiko und Mut anzureichern
  • dass ich – wie auch Du – einzigartig bin und dass mir das niemand nehmen kann

Weil ich mich entschieden habe mit Fokus, absoluter Klarheit und Konsistenz, großen Zielen und einem starken Mindset zu arbeiten und außerhalb dieser Zone entspannt, relaxt und total unperfekt zu sein. Yin und Yang. Ebbe und Flut. Tag und Nacht. Sonne und Regen

Perfekt unperfekt – DER Erfolgstipp für Menschen, die wachsen wollen

Perfekt sein zu wollen ist keine Schande! Wie gesagt, liebe ich meinen “neuen Perfektionismus”, perfekt unperfekt zu sein.

Warum also PERFEKT UNPERFEKT? 

Wozu führt Perfektionismus und was schenkt uns das unperfekte Sein?

PERFEKTIONISMUS

PERFEKT UNPERFEKT

angespannt, gestresst frei, entspannt
unflexibel im Denken und Handeln, starr an Zielen und Plänen festhalten flexibel im Denken und Handeln – v.a. in herausfordernden Situationen
unsicher gegenüber Neuem offen und neugierig gegenüber Neuem
konflikt- und kritikscheu konflikt- und kritikfest
Kritik als Versagen Kritik als neue Möglichkeit, Chance

Spüre doch mal in Dich hinein und ergänze, was Dir dazu einfällt.

Warum also wollen wir perfekt sein?

Was treibt uns an, uns in einen ungesunden Perfektionismus zu stürzen?

Mythos: Perfektionismus

Zehn solide Gründe sprechen gegen Perfektionismus:

Im Folgenden rede ich von Perfektionist*innen. Ich möchte niemanden dazu anregen, sich in eine Kategorie einzuordnen. Mit Perfektionist*innen meine ich Menschen, die nach höchster Perfektion streben – ungesund und zum Teil selbstzerstörerisch, zwanghaft.

  1. Perfektionist*innen erbringen nicht zwangsläufig exzellente Arbeitsergebnisse. Sie können mit ihrem Streben nach dem Ideal sogar hinderlich sein für die Team-Performance, das Miteinander und die Stimmung.
  2. Zu viel Perfektionismus macht krank. Er ist nicht messbar und hat keine allgemeingültige Obergrenze. Jede*r ist selbst für die eigene Definition von Perfektion verantwortlich. Diese Grenze zu ziehen ist schwierig, da wir sehr streng und selbstkritisch mit uns sind.
  3. Menschen, die nach Perfektion streben, sind fest davon überzeugt, die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen. Doch kennen wir wirklich immer die Erwartungen oder sind es unsere eigenen? Welcome Denkanstoß.
  4. Je mehr jemand nach dem Ideal strebt, desto unzufriedener ist sie/er mit der Arbeit.
  5. Für Perfektionismus gehen Unmengen an Energie, Zeit und Zufriedenheit verloren. Somit sind Perfektionist*innen eher ineffizient, weniger produktiv und tendenziell unglücklicher. Note to yourself: Mit negativen Auswirkungen auf das Privatleben.
  6. Nach Erledigung der Aufgabe klagen Perfektionist*innen über (hausgemachte) Selbstzweifel, ob wirklich alles richtig war. Das nagt dauerhaft, macht müde.
  7. Perfektionist*innen suchen ständig nach Bestätigung ihrer Leistung – im Außen.
  8. Der Zugang zur kreativen Lösungsorientierung geht verloren. Welcome Tunnelblick.
  9. Erfolge feiern mögen Perfektionist*innen nicht. Erfolg? Welcher Erfolg? Welcome Impostor-Syndrom (=Hochstapler-Syndrom).
  10. Perfektionist*innen verlieren sich oft in Details und somit geht ihnen die eigentliche Aufgabe verloren.

STATTDESSEN:

FANG EINFACH AN, SKALIERE UND JUSTIERE AUF DEM WEG – DAS IST VIEL SPANNENDER, ALS MIT EINEM PERFEKTEN DING UM DIE ECKE ZU KOMMEN. DAS GIBT ES EBEN NICHT.

VERTRAUE DEM PROZESS, SEI NEUGIERIG UND VERTRAUE DEINEN FÄHIGKEITEN, STÄRKEN, KOMPETENZEN. LASS RAUM FÜR UNGEWISSES, ÜBERRASCHUNGEN, RISIKEN.

DU WIRST AUF DIESER REISE SEHR VIEL ÜBER DICH LERNEN, ERFÜLLUNG UND INTRINSISCHE MOTIVATION FINDEN.

Du kennst ja meine Mission:

Mit meiner Arbeit, meiner Energie, Leidenschaft und Kompetenz möchte ich so viele Frauen wie möglich auf dieser Welt ermutigen, so zu führen, wie es ihrer Persönlichkeit entspricht!

DU bist Teil meiner Mission und kannst zu einer neuen Führung beitragen!

 

Möchtest Du wissen, wie Du Deine innere perfekte Unperfektionistin zum Leben erweckst und sie Deine beste Freundin wird? 

Werde Teil meiner #BEYONDLEADING Community und abonniere mein Female Leaders Journal for free. Als Abonnentin erhältst Du einmal wöchentlich exklusive freie Inhalte rund um die Themen Female Leadership, Mindset sowie gesunde, ausbalancierte, weibliche Führung und moderne Spiritualität im Business.

Zudem hast Du Zugang zu meiner exklusiven Female Leaders Bibliothek!

Hier kannst Du Dich anmelden:

https://www.tychsen-kommunikation.de/newsletter-female-leaders-journal/

Mit Deinen Fähigkeiten, Deinem Mindset, Deiner Einstellung, Deiner ansteckenden Energie und HIGH PERFORMANCE kannst Du Systeme und Strukturen verändern.

Gemeinsam mit Deinem hidden Champion – Deiner Führungspersönlichkeit – kannst Du andere Menschen inspirieren und dazu ermutigen, sich aus den Fängen des äußeren Erwartungsdrucks und somit sich selbst zu befreien.

Was denkst Du über das Thema Perfektionismus?

Lass uns an Deinen Gedanken teilhaben – sie sind so wertvoll für unsere #BEYONDLEADING Community.

KLICKE AUF DIE HIER UNTEN STEHENDE ZEILE FÜR MEHR INFOS UND ANMELDUNG.

HIER GEHT ES ZUR HIGH PERFORMANCE COACHING SERIE OHNE PERFEKTIONISMUS

,
Vorheriger Beitrag
Endlich effizient! High Performance Mindset für Frauen in Führung
Nächster Beitrag
Internationaler Frauentag – Faces for Success

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü